Naturschutz im eigenem Garten

Bei uns finden Sie alle Pflanzen, die man in einen Garten pflanzen kann. Elegante Gehölze für den gehobenen Anspruch, Stauden und Kräuter, aber auch Wildgehölze für den Naturgarten. Unsere  Mitarbeiter sind groß geworden in der Tradition der Baumschule Appel, die seit über 60 Jahren biologisch bewirtschaftet wird und wo der Aspekt Rücksicht auf die Umwelt schon in der täglichen Arbeit Anwendung findet.

Link: Oeko-Landbau-Zentrum_in_Darmstadt - Biologische Baumschulwirtschaft seit über 60 Jahren!

Die Baumschule ist umrandet von kilometerlangen Heckenpflanzungen, die Lebensraum für viele Vögel und Insekten sind. Die Hecken dienen aber auch als Schutzwände für die Pflanzungen und schaffen ein günstiges Mikroklima zum Wachsen. Die Düngung erfolgt mit natürlichen Düngemitteln, der Pflanzenschutz im Biologischen Landbau ist Teil der Kulturführung mit der Ausnutzung vorbeugender  Maßnahmen und natürlicher Mechanismen der Selbstregulierung. Bei großen Schädlingsproblemen werden natürliche Wirksubstanzen angewendet. Der Einsatz von chemisch-synthetischen Pflanzenschutzmitteln ist verboten.

Entsprechend dieser Erfahrungen haben wir auch unser Sortiment an notwendigen Erden, Düngern und Pflanzenschutzmitteln für den Garten entwickelt.

Appel's Hauserde

Gartenerden sind in Mode, aber man braucht nicht wirklich für jede Pflanze eine spezielle Erde. Wichtig ist nur, daß die Erde von hoher Qualität ist, die Nährstoffgehalte in ausgewogen Verhältnissen enthalten sind und vorallem das die Erde steril ist, d.h. keine Krankheiten oder Unkrautsamen überträgt.

Diese Kriterien erfüllen nur Markenerden, wie unsere Hauserde.

Sie ist eine Erdenmischung, die wir schon seit Jahrzehnten in der Baumschule einsetzen. Eine ausgewogene und erprobte Erde, die für fast alle Pflanzen geeignet ist. Sie gibt es auch in Bio-Qualität und Torfreduziert. Übrigens: eine der ersten BioErden überhaupt!

Torf im Garten

Torf ist ein wichtiger Bestandteil gesunder Erden. Da unsere Torfvorkommen schneller abgebaut wurden, wie sie sich neu bilden konnten, sollte auf den Einsatz von Torf verzichtet werden. Der Abbau bedroht die wertvollen Moore und deren sensible Lebensgemeinschaften. Als Torfersatz sind zum Beispiel Kokosfasern und Rindenkompost geeignet, die wir auch in der Gartenzentrale anbieten.

Düngermittel

Die Auswahl an Düngemitteln kann einen schon überfordern. Inzwischen gibt es von verschiedenen Anbietern regaleweise Dünger für jede Pflanze und jeden Gartenbereich. Wie bei den Erden auch, ist die Qualität und Zusammensetzung des Düngers entscheidend.

In unserem Sortiment haben wir Dünger im Angebot, die sich seit langen bewährt haben und die wir ruhigen Gewissens weiter empfehlen können. Keine Experimente mit Ihren Pflanzen, sondern die Garantie für ein schönes Pflanzenwachstum.

Pflanzenschutz im Garten

Der Einsatz von Herbiziden im Garten ist verführerisch, Spritze angesetzt, drüber gesprüht und alles bleibt schön sauber. Kein Unkraut, keine Wildpflanzen, aber auch weniger Nützlinge und Kleintiere.

Unsere Gärten sind inzwischen die Rückzuggebiete überhaupt für viele Insekten und Wildvögel und dienen ihnen als Ersatz für die verarmende Kulturlandschaft vor der Stadt.

In einer Zeit in der Wirkstoff eines bekannten Herbizides im Urin von Menschen, Haus- und Wildtieren gefunden wurde, sollten wir zu mindestens unsere Gärten davon freihalten. Chemischer Pflanzenschutz muss manchmal sein, dafür bieten wir eine Auswahl umweltverträglicher oder biologischer Schutzmittel in der Gartenzentrale an.

Durch den Verzicht werden außerdem wichtige Nützlinge wie Marienkäfer, Florfliegen, Schwebfliegen, Spinnen, Wildbienen und Wespen geschont, die dafür umsonst bei der Schädlingsvertilgung helfen. Auch Nistkästen werden gerne von Wildvögeln angenommen. Es dauert manchmal, bis die neue Behausung akzeptiert wird, aber früher oder später brüten Meisen, Rotschwänze (oder wie bei uns ein kleiner Zaunkönig) im Garten und sammeln die gefrässigen Raupen vom Gemüse.

Künstliche Insektenhotels im Angebot

Neue wissenschaftliche Arbeiten unterstreichen die Wichtigkeit von Wildbienen und Hummeln in der Natur als Bestäuber. Einige Wissenschaftler schätzen ihre Àrbeit sogar höher ein als die der Honigbienen. Aber auch die Wildbienen sind auf ein natürliches Umfeld mit Blütenpflanzen und Rückzugsmöglichkeiten angewiesen. Das Angebot von künstlichen Quartieren ist deshalb keine modische Spinnerei, sondern unterstützt viele wichtige Insekten bei der Vermehrung. Wir haben in der Gartenzentrale auch Insektenhotels und Vogelhäuschen im Angebot.

Naturnahe Wildgehölze

Wenn der Frühling demnächst endlich kommt, dann kann man an den ersten blühenden Hecken beobachten, wie wichtig sie als Nahrungsquelle sind. Schon einzelne Wildgehölze in der Hecke werten den Garten ökologisch auf. Standortgerechte und heimische Gehölze und Stauden, die den Insekten und Vögeln als Nahrungsquelle dienen.  Vielleicht kann man in der Kompostecke auch ein paar Brennnesseln tolerieren, die als wichtige Nahrungsquelle für die Raupen verschiedener Schmetterlinge dienen?

Der eigene Garten repräsentiert auch die Persönlichkeit und Lebensphilosophie. Er ist aber auch ein Stück wichtige Natur, für die man Verantwortung trägt. Es braucht manchmal nicht viel, ein paar Blühpflanzen, ein, zwei Wildgehölze in der Hecke, ein bißchen Wasser, Vogelnistkästen und im Verbund mit den anderen Gärten drum herum, entwickelt sich ein kostbarerer Lebensraum für Insekten, Wildvögel und Kleintiere.

 

Eigentlich ein sehr befriedigendes Gefühl für einen Gartenbesitzer so einen Schatz sein Eigen zu nennen, oder?