Für den Naschgarten

Für die Naschecke im Garten empfehlen wir die folgenden Obstsorten:   
 
Neue Himbeersorte
Wie die Vorgängersorte' Autmn Bliss®' trägt 'Autumn First®'  bereits an den einjährigen Ruten Früchte, deshalb können alle Ruten im Februar/März des Folgejahres auf Bodenebene entfernt werden. Die Himbeeren reifen ab Anfang August bis Ende September. Die helltoten Früchte sind groß und von sehr regelmäßiger und konischer Form. Und exzellent im Geschmack! Die Sorte 'Autumn First®' wächst sehr aufrecht, deshalb kann unter Umständen auch auf ein Stützgerüst ganz verzichtet werden.



Eine robuste, gesunde und gegen die Rutenkrankheit resistente Sorte, die wegen der späten Reifezeit keine Würmer bekommt.
 
Die Sorte Lubera ®Sanibelle ist eine mittelfrühe, dunkelrote Himbeersorte mit hervorragender Resistenz gegen die Wurzelkrankheit. Die Pflanzen sind vom Wuchs mittelstark bis stark (1,80 bis max 2,0 m hoch) und tragen große und aromatische Früchte.
Das Phytophtora-Wurzelsterben tritt besonders auf schweren Böden verstärkt auf. Die Himbeere 'Sanibelle' ist die erste Sorte mit guter Resistenz und eignet sich auch für mittelprächtige Standorte.
 
Mirabellen
Alte Früchte sind wieder im Kommen und viele erinnern sich noch an die Sommer mit einem vollen Bauch reifer Mirabellen von Bäumen, die die Feldwege säumten.
 
'Nancy Mirabelle'
Diese Sorte kam bereits Mitte des 18. Jahrhunderts nach Deutschland. Der starkwüchsige Baum bildet eine aufrecht wachsende Krone aus. Als Selbstfruchter entwickelt der Baum aromatische, runde und gelbe Früchte mit leichter Rotfärbung. Bei dieser Sorte löst sich
der Kern gut vom Fleisch und sie schmeckt wirklich gut! Eine gute Einmachfrucht, die Mitte bis Ende August heranreift. Nach einem starken Behang ist die Ernte im folgenden Jahr etwas kleiner, dafür tragen aber schon die jungen Bäume.



Oullins Reneklode
Eine alte französische Sorte starkwachsende von mit sparrigem Wuchs. Sie gelb-grünlichen Früchte haben eine rot gepunktete Haut. Das Fruchtfleisch ist saftig-gelb, süßlich mit einer Gewürznote. Auch eine selbstfruchtbare Sorte, die von  Mitte bis Ende August reift.  Bestens geeignet für den Frischverzehr.  Der Baum trägt regelmäßig viele Früchte, bereits schon am jungen Baum.
 
Große grüne Reneklode
Die Herkunft dieser Sorte ist unbekannt. Vom starken, breitkronigen Wuchs und robuster Gesundheit, benötigt sie die Nachbarschaft einer Hauszwetsche oder einer Nancymirabelle als Befruchter. Nur dann werden mittelgroße, gelblich-grüne Früchte mit rotem Schimmer heranreifen. Die Früchte saftig-süß und sehr würzig, das Fleisch geht aber schlecht vom Stein ab. Die ab Mitte August bis Anfang September reifen Früchte sind hervorragend für den Sofortverzehr geeignet, aber auch zum Einmachen. Die Ernte ist regelmäßig, setzt aber erst bei älteren Bäumen ein.
 
Graf Altans Reneklode
Vermutlich kommt diese anspruchslose Sorte aus Böhmen und wird inzwischen in ganz Deutschland angebaut. Der mittelstarke sparrige Wuchs bildet im Alter flache Kronen aus. Die Früchte sind groß, grünlich-gelb bis violett, bei Vollreife dann blutrot mit gelben Punkten. Das feste Fleisch ist goldgelb, saftig und erinnert vom Geschmack an Wein. Schon die jungen Bäume tragen Früchte, benötigten aber andere Renekloden als Befruchter in der Nähe. Ende August bis Anfang September reifen die Früchte und bestens für den  Sofort- verzehr geeignet.