Faszination Rose

 

Faszination Rose                          

 

                         'Wenn du eine Rose schaust, sag, ich laß´ sie grüßen!'  

                                                                                                  H. Heine                                                                                

Nach wie vor ist die Rose die Nummer eins in unseren Gärten. Beliebt wie keine andere Pflanze, fasziniert sie die Rosenliebhaber in der ganzen Welt.

 

Rosen müssen natürlich vorrangig schön sein: die attraktive Rosenblüte mit nostalgischem Flair und ausgeprägten Duft liegt immer noch im Trend. Aber auch Rosen müssen heute mehr bieten: Robustheit, denn die Beständigkeit gegenüber schwierigen Umweltbedingungen ist wichtig. Veränderte Klimabedingungen mit heißen und trockenen Sommern fordern eine gewisse Trockentoleranz der Pflanzen. Ein gesundes Blattwerk und eine Unempfindlichkeit gegen Pilzkrankheiten sind wichtige Voraussetzungen für den Erfolg einer Rose und die Akzeptanz im Garten. Die Freude vergeht schnell, wenn das Blattwerk krankt und man einen permanenten Kampf gegen Blattkrankheiten führen muss. Die großen Züchterhäuser selektieren deshalb neu Rosenzüchtungen ganz gezielt nach Gesundheit und Widerstandsfähigkeit.

 

Einmal blühende Rosen wie die 'Tuscany' sind wunderschön, aber nur von kurzfristiger  Freude. Es sind moderne Rosen im Kommen, die bis zu dreimal im Jahr blühen werden. Die lange Blühdauer, stabile Blüten, die Form und Farbe halten, sind künftig wichtige Kriterien. 

 

Moderne Rosen sind auch sinnlich verführerisch und wirken sehr romantisch. Sie zaubern ein nostalgisches Flair, beeindrucken mit ihrer Opulenz und berauschenden Duft, alles was die 'Rosenklassiker' bieten, können sie auch. Und sie erhöhen die Freude des Rosenliebhabers als pflegeleichte und gesunde Pflanze. Sie können bestens im Garten integriert werden. In Begleitung von Blütenstauden im Beet, als Kletterrosen oder in Einzelstellung an einer exponierten Stelle im Garten.        

 

Der Einsatz der Rosen im Privatgarten hat sich in den letzten Jahrzehnten stark verändert. In den 70-er Jahren standen die Rosen allein in Reih und Glied mit Abstand zur Nachbarin und gaben im Gegensatz zu heutiger Verwendung ein eher steriles Bild ab.

 

Inzwischen hat der romantische Gartenstil stark an Bedeutung gewonnen und damit hat sich auch die Rolle der Rose geändert. In Anlehnung an die englische Gartenkunst, kommt es heute auf den Gesamteindruck des Beetes oder Gartenteiles an. Rosen werden heute selbstverständlich in Begleitung von Stauden und Sommerblumen, Kleingehölzen oder Blumenzwiebeln verwendet. Das ästhetische Gartenbild gewinnt deutlich, wenn Lavendel, Salvia oder Campanula mit ihren blauen Blüten, eine rosafarbene Rose ergänzen. Mit Begleitstauden lassen sich auch wirkungsvolle Akzente setzen, wenn die Rosen noch nicht blühen oder nicht mehr blühen. Das Bild wirkt nicht ganz so verwaist.

 

Jetzt im Frühsommer präsentieren wir in der Gartenzentrale wieder viele schöne Rosen den unterschiedlichen Farben und Formen.

 

Aber das Gärtnerherz hängt auch an den vielen älteren Sorten, die wunderschön anzusehen, leider oft nur einmal blühend, in vielen Gärten stehen. Manchmal schon sehr alte Rosenstöcke mit Historie, auf die wir niemals verzichten könnten.   

 

Besondere Blüten besitzen die englischen Rosen, deren bekannteste Sorten aus dem Züchterhaus David Austen stammen. David Austen hat als Erster Rosen mit den typisch nostalgisch anmutenden Blüten gezüchtet. Große, dichtgefüllte Blüten mit intensivem Duft zeichnen seine Rosen aus. Auch meine Lieblingsrose, die gelbe 'Graham Thomas', zählt heute noch zu den beliebtesten Rosen überhaupt. Beliebt und gerühmt, steht sie für die neu geschaffenen gelb bis pfirischfarben blühenden Rosensorten.

 

Austins Rosen sind das milde englische Klima gewohnt und kommen leider nicht immer mit unserem Wetter zurecht. Nach schweren Regen lassen sie traurig ihre schweren Blütenköpfe nach unten hängen.

 

Die heiteren französischen Rosen werden auch schon seit langer Zeit züchterisch bearbeitet. Aus alten Haus- und Hofsorten entwickelte z.B. das Züchterhaus Guillot die die nostalgischen französischen Rosen, die auch unter der Bezeichnung 'Rosa generosa' vertrieben werden. Die französischen Rosen unterscheiden von den Englischen durch die eher fruchtigen Duftnoten und zarte Pastellfarben. 

 

Weltbekannte Rosen des Züchters Meilland sind die ewig schöne 'Gloria Dei', die fantastische 'Eden' und 'Leonardo da Vinci'. Ganz dem Duft der Rosen hat sich dagegen das Züchterhaus Delbard verschrieben, dessen Rosen sich durch die  betörend sinnlichen Düfte und die changierenden  Farbwechsel während der Blüte auszeichnen.   

 

Die Rose aus Dornröschen, so stellt man sich die historischen Rosen vor: ein mächtiger Rosenstrauch, über und über mit betörend duftenden Blüten bedeckt. Hautsächlich in weiß und rosa Tönen blühend und das leider nur einmal pro Jahr!   Bis um etwa 1800 bevölkerten die historischen Rosen die Gärten und Parks. Später als die ersten öfter blühenden Chinarosen nach Europa kamen, begann die züchterische Bearbeitung der Rose. Es entstanden erste remontierende Sorten, später auch die dauerblühenden Sorten. Die Sorte 'La France' ist typisch für diesen modernen Rosentyp. Die Rosensorten veränderten sich im Laufe der Zeit immer mehr zum Edelrosen-Typ und die alten historischen Rosen gerieten schon bald in Vergessenheit bis sie Anfang der 90er Jahre eine Renaissance erlebten, die bis heute anhält. 

 

Aber auch die deutschen Züchterhäuser haben viele weltbekannte Rosen hervorgebracht: die älteste deutsche Rosenschule, der Rosenhof Schultheiss hat eine Serie eigener Nostalgierosen im Programm. 'Märchenrosen' werden sie bei Kordes genannt. Barocke Blüten und ein intensiver Duft zeichnen auch die nostalgischen Rosen von Tantau aus. 'Nostalgie' und 'Augusta Luise' sind ihre klassischen Vertreter.

 

Darüber hinaus zeichnen sich diese Rosen durch eine Robustheit der Pflanze und ein widerstandsfähiges Laub, daß sie unempfindlich gegenüber Blattkrankheiten macht. Diese Robustheit verdanken sie sicher auch dem eher rauen, deutschen Klima.  

 

Blühende Rosen pflanzen

 

Früher wurden Rosen grundsätzlich im Herbst oder im zeitigen Frühjahr gepflanzt. Heute werden viele Rosen, zum Teil schon blühend in einem Pflanzcontainer angeboten und können auch noch jetzt im Frühsommer direkt in den Garten gepflanzt werden. 

 

Bei APPEL ist wieder ROSENZEIT! Wir haben uns wieder alle Mühe gegeben und viele zauberhafte Rosen für Sie im Angebot. Schöne und gesunde Rosen, die Ihnen lange Freude bereiten werden.


Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

 

Genießen Sie die vielen wunderschönen Rosen, den Austausch mit Gleichgesinnten bei einer Tasse Kaffee im Grünen. Und Ihre neue Lieblingsrose.

 

Ihre Gartenzentrale APPEL