Ein Haus, ein Kind, ein Baum

Der Hausbaum ist ein besonderer Baum im Garten! Kein technischer Schatten- und Sauerstofflieferant oder teures Accessiore, sondern ganz ein persönlicher Baum, oft sogar  mit Familienanschluss. Wer das Glück hatte, mit einem Garten aufzuwachsen, der kennt die besondere Verbundenheit zu dem Hausbaum. Ein Freund zum Klettern und spielen und ein stummer Tröster in Seelennot. Ob Apfelbaum, eine Kastanie oder alte Eiche, diese Bäume finden einen besonderen Zugang zu uns Menschen.   
 
Unsere  Verbundenheit zu Bäumen ist alt, es ranken sich viele Mythen und Bräuche um mächtige Bäume als Treffpunkte für den fröhlichen Tanz, für geheime Versammlungen oder als schrecklichen Gerichtsort. In besonderen Bäumen wohnten die Feen und Baumgeister oder sogar Gottheiten, diese Bäume wurden mal hoch geschätzt. Bäume wurden besungen und in Gedichten verehrt. Alle alten Völker hatten einen heiligen Baum: den Japanern gilt die Zeder als heilig, den Südeuropäern die Kiefer. In den nordischen Ländern ist es die Esche und Zeus ließ nichts auf die Eiche kommen. Vielleicht liegt es daran, daß im Werden und Vergehen eines  Baumes sich auch das Leben eines Menschen spiegelt. Vielen gilt der Baum deshalb als Symbol für das Leben, die Stärke und Fruchtbarkeit der Natur. 

 

Ein Haus, ein Kind, ein Baum
Traditionell wird auch heute noch vielerorts zur Geburt eines Kindes ein Baum gepflanzt, der kleinen Menschen auf dem Lebensweg begleiten soll. Hier haben sicher auch die alten Mythen ihren Ursprung, die Überzeugung, dass der Baum eine Seele hat. Wir haben für unsere Kinder zwei Ulmen gepflanzt, die inzwischen zu staatlichen Bäumen herangewachsen sind.  
 
Später wurden Bäume aus praktischen und wirtschaftlichen Gründen gepflanzt. Schon Karl der Große verfügte, 'dass ein Baum bei keinem Hof fehlen dürfe': Es wurden damals schon Baumarten zur Anpflanzung empfohlen: Äpfel, Birnen, Quitten, Maulbeeren,  Kastanien und viele andere mehr. Diese Bäume haben neben ihrer Funktion als Schutz vor Wind und Sonne auch einen praktischen Nutzen: sie liefern essbare Früchte. In ganz schlechten Zeiten dienten die Hofbäume oft auch als letzte Rettung für das Vieh. Konnte die Heuernte oder das Stroh nicht eingelagert werden, dann wurde versucht, das Vieh mit den Blättern von Ahorn, Esche oder Linde über den Winter gebracht.

Wenn man über Land fährt, dann sieht man noch heute bei vielen Höfen alte Baumpersönlichkeiten stehen, die den Hof vor Wind und Sonne schützen, ihm aber auch einen besonderen Charakter verleihen. Diese mächtigen Linden, Kastanien oder Eichen werden von ihren Besitzern seit Generationen geliebt und gehütet. Sie sind die gute Seele, die den Hof beschützt. Hof und Baum wurden zur Einheit.

Jede Region hat eine andere Baumart bevorzugt, die zu den jeweiligen klimatischen Gegebenheiten passte: in den warmen Gegenden war es die Walnuss, die Robinie und die Winterlinde. Nach Süden hin, in die Höhenlagen der Gebirge ist es die Sommerlinde. In den Hochlagen des Schwarzwaldes wird diese abgelöst von Esche, Bergahorn, manchmal Bergulme und Traubenkirsche. Auch Eiche, Buche, Tanne und Fichte kommen hier nur selten vor. 

Der moderne Hausbaum
Das Verhältnis Mensch-Baum hat sich in den letzten Generationen geändert und oft ist auch die Wertschätzung verloren gegangen. Viele große und alte Gärten werden abgeholzt und in kleinere Parzellen unterteilt, auf denen neben dem Haus oft wenig Platz mehr bleibt für einen Hausbaum. Zumindest nicht für den klassischen Hausbaum wie eine Kastanie, Eiche oder eine mächtige Nuss.
 
Aber es gibt eine inzwischen große Auswahl an Bäumen, die im Format kleiner bleiben, langsamer wachsen und ein kleine kompakte Krone bilden und trotzdem noch den Charme eines Hofbaumes entwickeln. Diese Bäume können im Garten oder im Vorgarten gepflanzt werden und bilden im Laufe der Jahre eine harmonische Einheit mit Haus und Garten.
 
Kleine Bäume

Es gibt echte Kleinbäume, die von Natur aus eher klein bleiben. Als Kleinbäume werden Bäume bezeichnet, die eine max. Endhöhe von zwölf Meter erreichen. Sie haben den Habitus eines richtigen Baumes und eignen sich besonders für den kleineren Hausgarten. Aber auch Obstbäume wie Apfel, Birne oder Kirsche können als Hausbaum gepflanzt werden. Wildobstarten bezaubern mit attraktivem Blatt- und Fruchtschmuck.

In unserer großen Gartenanlage wachsen einige der Bäume und können Vorort besichtigt werden!

Die Baumschulmeister Ivana Zahlauer und Peter Melchior verfügen über große praktische Erfahrungen mit Bäumen und helfen bei Fragen gerne weiter.    

Außerdem gibt es viele Züchtungen oder gärtnerische Kunstgriffe bei denen die Blüte, attraktive Blattformen oder die Kronenform den Baum klein halten. Viele Zierkirschen werden veredelt, Zieräpfel gibt es auch schwach wachsenden Wurzeln. Gelbe, grüngelbe oder grünweiße bunte Laubfärbungen lassen keinen Riesenwuchs zu. Und unsere Kugelkronen sind in Wirklichkeit kugelförmig wachsende Sträucher, die wir Gärtner auf einen Stamm veredeln. Der Strauch wächst dann halt in 2m Höhe und wird da aber auch nicht größer, als er es am Boden würde. Auch so manchen Strauch kann man mit gärtnerischer Geduld und Erziehung dazu bringen sich mit einem Treib, sprich: Stamm zu begnügen, trotzdem wird er nicht größer, als es der Strauch mit vielen Trieben werden würde.

'Wir brauchen im Garten, am Haus oder in nächster Nachbarschaft ein paar alte Bäume, wenn unser tägliches Lebensgefühl nicht unter seiner natürlichen Höhe und Kraft bleiben soll' sagte der große Staudengärtner Karl Förster einmal.

Lassen Sie sich doch unser Angebot zeigen. Wir beraten Sie gerne bei der Auswahl Ihres Hofbaumes. 

Übersicht der Bäume in unserem Sortiment

 

Schöne Hausbäume
mit kugelförmiger Krone

Höhe Besonderheiten

Kugel-Trompetenbaum
(Catalpa bignonioides ‘Nana’)

bis 15 m


Ein toller Hingucker, Krone aufgrund des großen Laubes extrem blickdicht ist, schnittverträglich und läßt sich auch im Alter immer wieder in Form bringen.

Ein kleiner Baum, langsam wachsend mit großen herzförmigen Blättern.  Bevorzugt tiefgründigen und nährstoffreichen Boden.

Für Einzelstellung, idealer Hausbaum im kleiner Garten oder Vorgarten .

 

Kugel-Ahorn
(Acer platanoides ‘Globosum’)

 

Ein unkomplizierter und dabei schöner Hausbaum, muss für seine gleichmäßige Form nicht geschnitten werden, wächst langsam und bildet mit der Zeit einen wunderschönen Schirm bis
zu 6m Durchmesser, ideal für einen schattigen Sitzplatz an einem heißen Sommertag, wächst auf jedem sonnigen bis halbschattigen Gartenstandort.

Kugel-Feldahorn
(Acer campestre 'Nanum’)

  Durch eine Kronenveredlung wird diese seltene Kugelform des einheimischen Feldahorns. erreicht. Blatt ist kleiner als beim Feldahorn.

Grüngelbe Blütenrispen im Mai.

Im Herbst färbt sich das Laub weithin leuchtend goldgelb, wächst deutlich langsamer als der bekannte Kugelahorn.

Der Standort: sonnig und warm, ansonsten anspruchslos 
verträgt Trockenheit und Schatten.

Ein kleiner Baum für den Hausgarten, evtl. auch Kübel 

Salzverträglich und industriefest! 



 

Kugel-Steppenkirsche
(Prunus fruticosa 'Globosa')

 

Ein schöner Baum für kleinere Gärten. Die Steppenkirsche ist eine sehr langsam wachsende Kugelform mit weißen einfachen Blüten.

Ganz anspruchslos, ist sie auch für trockene und warme Standorte, auch im innerstädtischen Klima sehr geeignet.

Amberbaum
Liquidamber styracifua 'Gumball
'

  Der Amberbaum ‚Gumball’ eignet sich für größere Kübel oder kleine Beete. Das schöne, an den Ahorn erinnernde Laub, verfärbt sich im Herbst in allen denkbaren herrlichen Herbstfarben und ist dann ein echter Blickfang.

Seine Unempfindlichkeit gegen Krankheiten und Schädlinge ist ebenfalls ein Argument, sich für diese Sorte zu entscheiden.
Kugel-Robinie
(Robinia pseudoacacia ‘Umbraculifera’)
 

Die Kugelrobinie entwickelt ebenfalls eine kreisrunde Laubkrone, die bereits in den ersten Jahren einen echten Blickfang darstellt. Sie macht sich sehr gut in Haus- und Vorgärten und an Hofeinfahrten.

Das zart gefiederte Laub gibt dem Baum und seiner Umgebung einen mediteranen Charakter.

Kugel-Eiche
(Quercus palustris ‚Green Dwarf’)
 

Eine Neuheit!  Wie der Name schon sagt: Green Dwarf = Grüner Zwerg. Diese Eiche hat eine sehr kleine kugelförmige Krone. Diese sehr schwachwüchsige Sumpfeiche bildet auch nach vielen Jahren eine nur sehr kleine Kugel aus. Wie alle Sumpfeichen wächst sie auch sehr gut auf trockenen Böden.

Sie bildet besonders in modernen Gärten einen aparten Blickfang mit den auffallend gezahnten Blättern. Im Herbst erstrahlt der Baum herrlich mit scharlachroter Herbstfärbung, die besonders in trockenen Jahren sehr ausgeprägt erscheint.


Schöne Hausbäume
mit frei wachsender Krone

 
Höhe Besonderheiten

Amberbaum
(Liquidambar styraciflua)

 
Der Amberbaum ist wegen seiner grandiosen Herbstfärbung als Gartenbaum sehr begehrt. Seine Krone erreicht auch im Alter max. 3-4 m im Durchmesser. Das ist für ausgewachsene Bäume wenig und unterstreicht die besondere Eignung für kleine Gärten.

Die Blätter erinnern an den Ahorn und im Herbst an den kanadischen Indian Summer. Ein Feuerwerk in Purpur über Rot und Orange bis hin zu leuchtendem Gelb.

 

 

Apfel-Dorn
(Crataegus x lavallei ‘Carrierei’)
 
Ein sehr empfehlenswerter Kleinbaum ist der robuste Apfeldorn. Er ist im Herbst am schönsten anzusehen, wenn das gelb-orange Laub und die orangeroten apfelförmigen Früchte weithin leuchten.

Die Früchte haften dekorativ am Baum oft bis in Januar-Februar des nächsten Jahres.

 

Rot-Dorn
(Crataegus laevigata 'Paul’s Scarlet')

 
Ein kleinkroniger Baum mit sommergrünem Laub. Zur Blütezeit (Mai bis Juni) ist er überreich mit leuchtend kaminrosa gefüllten Blüten besetzt. Der Rotdorn kann bis 8 Meter hoch werden und ist auch als Baum sehr schnittverträglich.

Die ca. 2,5 cm langen und dünnen Dornen sind äußerst spitz!

Gut geeignet für den Stadtgarten, da anspruchslos, er steht jedoch gerne in der Sonne.

 
Blumenesche
(Fraxinus ornus)
 

Dieser klein bleibende Verwandte der großen Eschen zeigt sich im Mai von seiner schönsten Seite, weiße Blütentuffs lassen den Baum erstrahlen.

Er ist außerdem sehr robust und anspruchslos, hat auch gefiederte Blätter und wirkt dadurch verspielt und nicht so kompakt in der Krone.

Gleditsie
(Gleditsia triacanthos 'Sunburst')
 

Der Name "triacanthos (=dreidornig) kommt von den drei Einzeldornen, die anfangs an Stamm und Ästen der Ursprungsform wachsen. Manchmal wird die Gleditschie deshalb auch als Christusdorn oder Lederhülsenbaum bezeichnet. Die Zwergform kommt jedoch ohne diese Bewehrung aus.

Er ist ein sommergrüner, im unteren Teil schlanker und nach oben hin ausladend werdender Baum. Die Blätter sind stark gefiedert und treiben leuchtend gelb aus, später werden sie dunkelgrün, um sich im Herbst wieder in gelb zu verfärben. Prägnant sind die bis 50 cm langen und ca. 4 cm breiten rotbraun gedrehten Früchte, die bis ins Frühjahr am Baum hängenbleiben.

Goldrobinie
(Robinia pseudoacacia 'Frisia’)

 
 
Die filigrane Scheinakazie mit dem gelben Blattaustrieb eignet sich besonders gut für den modernen Stadtgarten. Die gefiederten Blättchen werfen keinen dunklen Schatten, sondern spielen im Wind. Die üppigen Bäume lassen den Garten vor dem Haus größer wirken, als er wirklich ist und eigen sich gut für kleine Grundstücke oder Vorgärten.
 

Säulen- oder Pyramideneiche
(Quercus robur ‘Fastigiata’)

  Säulenförmig wachsende Sorte der Eiche, deren Seitentriebe hier nicht wie bei der normalen Stieleiche wachsen, sondern straff aufwärts. Sie liebt eher trockene Standorte. Der Boden sollte nicht zu nass und nährstoffreich sein, sonst bleibt die schöne Herbstfärbung aus.

Diese Eichen können gut mit Stauden und kleineren Sträuchern unter gepflanzt werden, denn die Bäume haben ein tiefes Wurzelwerk und werfen nur einen leichten Schatten.

Goldulme 'Wredei'
(Ulmus carpinifolia 'Wredei')

 

Die Goldulme wächst als Großstrauch oder kleiner Baum mit einer Höhe von bis zu 7 m. Die Wuchsform ist säulenförmig und ist deshalb gerade in kleineren Gärten ein echter Blickfang. Die Blätter der Goldulme sind den ganzen Sommer über auffallend leuchtend goldgelb gefärbt, wie das Ulmenblatt gedreht und am Rand leicht gewellt.

Kupfer-Felsenbirne
(Amelanchier lamarckii)
 

Nur der Optik nach mit der Birne verwandt, ist sie ein anspruchsloser Baum für die Stadt.  Im April bis Juni mit schöner schneeweißer Blüte, die Scheinfrüchte (die eigentliche Frucht steckt im Fruchtfleisch) sind purpurrot bis bläulich-schwarz. Die Blätter haben eine ovale Form mit sehr schöner Herbstfärbung. Felsenbirnen wachsen als Sträucher oder als kleine Bäume, bis etwa 3 m hoch. Es gibt auch eine rosa blühende Sorte.

Mehlbeere
(Sorbus aria)

 
 

Die Mehlbeere kann bis zu 15 Meter hoch werden. Besonders schön ist die Blüte, im Mai bis Juni bildet die Mehlbeere große weiße Rispen.

Ab August bilden sich dann die gelbrot bis scharlachroten Früchte, die wie kleine Äpfelchen aussehen und bis in den Winter hinein am Baum hängen bleiben. Die säuerlich-mehlige Früchte wurden früher als Mehlersatz im Brot verbacken. Vögel lieben diese Pflanze.

 

Vogelbeere, auch Eberesche
(Sorbus aucuparia)
 
Einen ebenfalls wunderschönen Hausbaum gibt die Vogelbeere, auch Eberesche genannt, ab. Die verschiedenen Arten und Sorten bestechen durch ihre prächtige Herbstfärbung und den leuchtenden Fruchtschmuck. An Boden und Standort stellt die Vogelbeere keine besonderen Ansprüche; sie gedeiht sowohl auf kargen, entwässerten Moorböden als auch in kalkhaltiger Erde.
 
Scharlach-Rosskastanie
(Aesculus x carnea 'Briotii')
 
Diese rot blühende Kastanie ist eine Hybride aus der weißblütigen Rosskastanie und der nordamerikanischen, rot blühenden Pavie (Aesculus pavia). Ein sommergrüner, mittelgroßer Baum mit runder Krone und einer Wuchshöhe von 10 bis 15 m. Der Schattenspender mit Biergarten-Atmosphäre. Die Pflanze blüht gefüllt und ist deshalb steril. Sie macht keine Früchte.
 
Fächerblattbaum
(Gingko biloba) 'Mariken'
 

Eigentlich gilt dieser besondere Baum als Arzneipflanze und nimmt im Pflanzenreich schon deshalb eine Sonderstellung ein, weil er weder zu den Koniferen noch zu den Nadelhölzern gehört. Ein lebendes Fossil eben! 

Es gibt kleiner bleibende Sorten, die sich für den Hausgarten eignen. Der Gingko liebt die Sonne, verträgt Frost und wird bei uns ca. 7-10 Meter hoch. Er braucht lange bis er sich an den Standort gewöhnt hat und endlich los wächst. Er ist ein sommergrüner Baum, dessen charakteristische Blätter sich in den Herbstmonaten in ein wunderschön strahlendes Goldgelb wandeln. Eben ein ganz besonderes Schmuckstück im Garten. Bei uns in Europa werden überwiegend männliche Exemplare des Gingko vermehrt, in Asien überwiegend die weiblichen. Der Grund liegt wahrscheinlich im unangenehmen Duft der Früchte.

Säulenförmige Bäume für den
modernen Hausgarten
 
Zu modernen und architektonisch nüchternen Hausformen passen säulenförmige Bäume sehr gut. Sie sind schmalkronig, behalten ihre Form ohne Schnitt-maßnahmen und unterstreichen den kühlen Charakter der modernen Architektur. Sie passen auch noch in schmale Beete oder entlang von Einfahrten, wenn Äste nicht in den Weg hineinragen dürfen. So kann man auch mit wenigen Metern einen Alleecharakter vermitteln
 

Säulen-Hainbuchen (Carpinus betulus ‚Fastigiata’

 

  Unsere heimischen Hainbuchen sind von Natur aus robust und widerstandsfähig. Sie sind genügsam und kommen mit wenig zurecht. Die Säulenform ist ideal, wo es eng wird. Die Hainbuche verliert in der Regel ihr Laub erst im Frühjahr. So wirkt sie auch im Winter nicht vollkommen nackt.

Säulen-Buche
(Fagus sylvatica 'Dawyck')

 

Geeignet sind auch verschiedene Buchensorten, die extra wegen ihres schmalen Wuchses verwendet werden. Hier gibt es grün- und rotlaubige Sorten. Der Austrieb der Buchen im Frühjahr ist einfach wunderschön. Auch sie behalten je nach Standort ihr Laub den ganzen Winter. Außerdem sind sie langsam wachsend.  

Auch der Ilex crenata 'Fastigiata' ist ein sehr schlankes, straff aufrecht wachsendes Gehölz. Diese interessante und seltene Sorte mit kleinen, immergrünen Blättern eignet sich für kleine Rabatten, Heidegärten.

Säulen-Tulpenbaum
(Liriodendron tulipifera'Fastigiatum')


 
 
Ein mittelhoher Baum, der in der Jugend straff kegelförmig und aufrecht wächst, später etwas auseinander fällt. Sommergrünes, sehr großes Blattwerk in charakteristischer Form mit prachtvoll gelber Herbstfärbung. Liebt den sonnigen Standort und frische tiefgründige Böden, aber keine Staunässe.
 
Säulen-Eberesche
(Sorbus aucuparia 'Fastigiata')
 
Die Säulen-Eberesche wächst streif aufrecht und entwickelt eine schmale, kegelförmige Krone mit auffallend dicken Ästen und Zweigen. Die dunkelgrünen Blätter glänzen matt, das Herbstlaub ist gelb getönt. Mai bis Juni kommen die weißen Blüten hervor, die in breiten flachen Rispen glänzen, im September folgen große krebsrote Beeren.